Länderinfos weltweit

3. August 2010

El Hierro als Verbannungsinsel

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Naturliebhaber werden von einem Urlaub auf der Insel El Hierro begeistert sein. Die Insel ist die kleinste der Kanarischen Inseln und bis jetzt noch nicht vom Massentourismus überrannt worden. Das heißt, dass die Flora und Fauna noch fast unberührt ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, die herrliche Landschaft der Insel zu erkunden.

Selbst bei langen Wanderungen bekommt man nicht genug von El Hierro. Man kann zu Fuß, mit dem Rad oder auch auf dem Rücken eines Pferdes die Insel erkunden. Wer zu Fuß auf El Hierro unterwegs ist, sollte nicht vergessen, Blasenpflaster und genug zu Trinken dabei zu haben.

Wem es interessiert, aber im neunzehnten Jahrhundert war El Hierro die Verbannungsinsel für Madrid. Hier wurden unbequeme Politiker, Militärs und Freigeister abgeladen, um sie Mundtod zu machen. Die Inselbewohner von El Hierro hatten was davon, denn so war Dr. Leandro Perez, der aus politischen Gründen verbannt wurde, der erste Mediziner der Insel. Perez wurde von den Inselbewohnern sehr geachtet.

29. April 2010

Lagunen in Hurghada

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Hurghada ist einer der größten ägyptischen Badeorte am Roten Meer. Zweiundzwanzig Kilometer nördlich von Hurghada befindet sich das exklusive Urlaubsgebiet El Gouna. Der neue Ferienort ist von zahllosen Lagunen durchzogen. Der Ort wurde von dem ägyptischen Architekten Samih Sawiris entworfen und seit dem ständig ausgebaut.
Wer El Gouna besucht, kann es kaum glauben, dass der Ort früher ein sandiger Wüstenstreifen zwischen dem Meer und den Küstenbergen war. Heute ist El Gouna eines der bedeutendsten Touristenzentren für anspruchsvolle Touristen.

Die Küsten von Hurghada ziehen sich über dreißig Kilometer entlang. Hier gibt es herrliche Strände mit tiefblauen Meer. Es lohnt sich hier auf jeden Fall tauchen zu gehen, da es vor der Küste Hurghadas eine fantastische Unterwasserwelt zu erkunden gibt. Wer mit dem Tauchen keine Erfahrung hat, sollte nicht alleine auf Tour gehen, sondern bei einer der dortigen ansässigen Tauchschulen einen Kurs besuchen.

Doch auch Sehenswürdigkeiten gibt es zur Genüge in Hurghada, wie die koptische St.-Schinuda-Vater-der-Eremiten-Kirche und einige antike Gebäude, wie auch Moscheen.

23. Dezember 2009

historische Informationen zu La Gomera (Kanaren)

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Bevor Christoph Kolumbus am 06.09.1492 nach Indien aufbrach, machte er in La Gomera seine letzte Zwischenstation. Es wird gemunkelt das Kolumbus seinen Aufenthalt hier hinauszögerte, da er in Beatriz de Bobadilla verliebt gewesen sein soll. Das ist aber nur ein Gerücht. Fakt ist aber, dass sie Kolumbus bei einem seiner Schiffe finanziell unter die Arme gegriffen hat.
Um Aufständen auf La Gomera vorzubeugen, wurden die Einheimischen als Sklaven umgesiedelt oder auf das Festland verkauft. Einige Einheimische haben sich aber mit den Eroberern arrangiert und haben dessen Kultur sowie die spanische Sprache übernommen. Die Ur-Sprache Guanche findet man heute nur noch sehr selten auf Gomera. Rechtlich gleichgestellt wurden die Einheimischen 1914 mit den Spaniern. Ein Feudalsystem hat sich etabliert. Zu den wichtigsten Exportartikeln im 16. Jahrhundert gehörten Wein und Zuckerrohr. Die Insel wurde 1837 der spanischen Krone unterstellt. Auf grundherrschaftlichen Plantagen blieben viele schlecht bezahlte Pächter beziehungsweise Tagelöhner. Die Kanaren wurden 1852 zur Freihandelszone erklärt.

18. Oktober 2009

Djerba

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Djerba ist eines der beliebtesten Urlaubsziele überhaupt, da es seinen Besuchern eine große Anzahl der verschiedensten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu bieten hat.

So sollte man sich das Kap Tourgueness nicht entgehen lassen. Der dortige Leuchtturm hat eine Höhe von 54 Metern und ist der Höchste ganz Tunesiens. Der Riese steht inmitten von Palmen auf einer kleinen Anhöhe. Man kann den Leuchtturm schon von Weitem erkennen. Oben vom Leuchtturm hat man einen herrlichen Ausblick über die Küste des Kaps und Djerba. Für die Öffentlichkeit ist der Turm leider nicht zugänglich.

Direkt beim Leuchtturm befindet sich eine kleine Stichstraße die auf eine Halbinsel mit dem herrlichsten Strand von ganz Djerba führt. Und zwar handelt es sich hierbei um den Strand von Lella Hadria.

Ebenfalls in der Gegend befindet sich eine Salztonsenke, die Einheimischen sagen auch Sebkha Sidi Garous. Sie trennt die Landzunge vom restlichen Djerba. Wer die Einsamkeit liebt, ist hier gerade richtig, da hier ein einsamer extrem felsiger Strandabschnitt zu finden ist.

7. Oktober 2009

Teneriffa

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Gerade auf Teneriffa gibt es ein großes Angebot an verschiedenen Sehenswürdigkeiten. So sollte man sich die Antigue Colegio de las Dominicas in dem Ort La Laguna nicht entgehen lassen. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine frühere Schule der Dominikanerinnen aus dem achtzehnten Jahrhundert. Die Schule besteht aus mehreren einzelnen Bauwerken. Besonders beeindruckend sind die künstlerischen Dekorationen, welche mit dem Konzept der mittelalterlichen Architektur absolut im Kontrast stehen.
Auch das Convento de San Juan Bautista in La Laguna sollte man gesehen haben. Das Klarissenkloster wurde im sechzehnten Jahrhundert gegründet. Es war das erste Nonnenkloster nicht nur auf Teneriffa sondern auf den gesamten Kanarischen Inseln. Auch heute noch wird es von Ordensschwestern bewohnt. Absolut beeindruckend ist die einschiffige Kirche des Klosters mit der fantastischen achteckigen Decke direkt über dem Hauptaltar.

17. September 2009

Herero in Namibia

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Der bedeutenste Führer der Nama, Witboi, fiel im Jahr 1905 im Krieg gegen Deutschland. Gouverneur Leutwein widmete dem Gegner und früheren Partner in der Kolonisierung einen für beide Seiten ehrenhaften Nachruf. Der Kampf ging dennoch weiter, und im Laufe des ersten Kriegsjahres verzehnfachte sich die Kolonialarmee in Namibia auf 14.000 Mann. Erst 1907 endete der Krieg. 1911 gab es nur noch 15.000 bis 20.000 Herero – vor dem Ausrottungskrieg waren es zwischen 60.000 und 80.000 gewesen. Von den Nama war noch die Hälfte, rund 13.000, am Leben. Was an Vieh nicht zugrunde gegangen war, hatte die Militärverwaltung beschlagnahmt. mit diesen Kriegen und den begleitenden wirtschaftlichen Maßnahmen zerstörten die Deutschen Kolonisten nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die politische Struktur dieser Völker.

10. September 2009

Fuerteventura

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Fuerteventura liegt von den Kanaren am dichtesten an der afrikanischen Küste. Sie ist die Insel der Ruhe, nur Sand und Wasser, vereinzelt einige Palmen. Aus schwarzen und braunen Lavafeldern erheben sich nackte und weichrunde Vulkankegel, manchmal auch mit Steinen übersät, die Küsten haben Felsbuchten mit schwarzen Lavasänden und kilomterlange, blendend weisse Sandstrände.

Die Hauptstadt von Fuerteventura ist Rosario an der Ostküste mit dem Castillo de Fustes (18. Jahrhundert), andere Orte sind La Olivia, im Norden im Inselinneren, mit der Casa de los Coroneles (schön geschnitzte Balkons) und der Kirche Nuestra Senora de la Candelaria, Pajara, in der Mitte der Insel, eine afrikanische Stadt und Betancuria, die alte Hauptstadt mit ihren Kolonialhäusern aus dem 17. Jahrhundert. Im Inselinneren findet man noch die Zeugen traditioneller Baukunst wie die Casa de los Coroneles in La Olivia, beeindruckend sind alten Windmühlen auf den “Rutas de los Molinos”. Puerta Rosario, der Hafen der Hauptstadt ist der Fährhafen zu den Nachbarinseln.

Die grössten Strände auf Fuerteventura sind Playa de Barlovento de Jandia und Playa de sotavento de Jandia im südwesten (die längsten Strände Spaniens) und Playas de Corralejo im Nordosten. Corralejo ist Fährhafen nach Playa Blanca auf Lanzarote.

8. September 2009

Tunesien

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Die drittgrösste Stadt des Landes ist Sousse, sie wurde im 5. Jahrhundert vor Christus von Phöniziern gegründet und war wegen der strategischen Lage am Mittelmeer immer Zankapfel der jeweiligen Herrscher: Römer, Araber, Normannen, Spanier, Franzosen. Ihre Bedeutung hat die Hafenstadt in Tunesien bis heute durch das intensiv genutzte Hinterland mit riesigen Olivenhainen. Sehenswert ist die Medina und hier besonders die Kasbah, die imposante Festungsanlage aus dem 9. Jahrhundert mit dem 30 Meter hohen, dreistöckigen Turm Khalef el Fatah, einem der ätesten Turmbauten des Islam.

Südlich von Hammamet liegt die alte Hafenstadt Monastir auf einem felsigen Kap. Sehenswert ist die Medina mit dem prächtigen Ribat, einer imposanten Festung aus dem 8. Jahrhundert, die zwischen der Medina und dem goldgelben Sandstrand der Küste liegt. Monastir war während seiner Blüte im 11. Jahrhundert auch religiöses Zentrum des Landes.

3. September 2009

Ägypten

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Ägypten (arabisch: Misr) liegt im äussersten Nordosten von Afrika und greift mit der Halbinsel Sinai nach Asien über. Es ist das Brückenland zwischen Afrika und Asien, Mittelmeer und Rotem Meer und liegt in der Mitte der islamischen Welt. Das ägyptische Staatsgebiet grenzt im Nordosten an Israel. Die Grenzen zum Sudan im Süden und zu Libyen im Westen  verlaufen zum grössten Teil schnurgerade, sie folgen dem 22. Breitenkreis bzw. dem 25. Längenkreis. Ägypten liegt zwischen 22 und 32 Grad nördlicher Breite und zwischen 25 und 36 Grad östlicher Länge. Die Entfernung zwischen Frankfurt/Main und Kairo beträgt etwa 2.950 Kilometer Luftlinie.

Über 95 Prozent des Landes sind praktisch menschenlere Wüste. Bis auf die Sinaihalbinsel und einen schmalen steppenstreifen am Mittelmeer liegt der ägyptische Staat in der Sahara.

17. August 2009

Vorstellung Seychellen

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Auf den Seychellen sind zahlreiche Naturschutzgebiete eingerichtet worden. Dazu gehören das Aldabra-Atoll, wo der letzte flugunfähige Vogel des Indischen Ozeans (die Weisskehlige Ralle) ebenso zu Hause ist wie die weltgrösste Kolonie von Riesenlandschildkröten, das legendäre Mai-Tal (Vallée de Mai) auf Praslin, von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt, sowie die Inseln Aride, Cousin und Curieuse.

Aus den Inselnamen kann man unschwer die französische Kolonialzeit (1756 bis 1794), die von England abgelöst wurde. 1903 wurden die Inseln eine eigenständische britische Kolonie (vorher gehörte die Gruppe zur Kolonie Mauritius). Im Jahr 1976 wurden die Seychellen unabhängig.

Auf den Inseln herrscht ein tropisches Klima mit ganzjährig hoher Luftfeuschtigkeit zwischen 80 und 85 Prozent. Die Niederschläge in Form warmen Wassers variieren erheblich von Jahr zu Jahr und sind nur schwer vorherzusagen. Von November bis April herrscht der Nordwestmonsun, von Mai bis Oktober der Südostmonsun, der trockener Luft bringt, aber auch einen höheren Wellengang verursacht. In den Übergangszeiten ist das Meer auf den Seychellen eher ruhig und bietet für Taucher eine gute Unterwassersicht.

7. August 2009

Johannesburg und Pretoria in Südafrika

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Das ehemalige Transvaal umfasst jetzt die neuen Provinzen NW (Ostteil), Nord- und OstTransvaal, PVW und bildet den nordöstlichen Teil von Südafrika. Ende des 19. Jahrhundertts wurde hier Gold entdeckt und bald darauf setzte derRun auf dieses Gebiet ein. Johannesburg ist bis heute die Goldhauptstadt der Welt. Berühmt ist der Abraumberg, der bei Sonne wie aus Gold aussieht. Um die Stadt gibt es zahlreiche Ortschaften mit kolonialem Charme, guter Küche und gutem Wein.

Pretoria, der Regierungssitz von Südafrika in der Provinz PWV ist eine grüne Gartenstadt. Hier steht zum Andenken an die Pioniertaten der Vorväter das mausoleumartige Voortrekker Monument. Im Gegensatz zum geschäftigen Johannesburg ist Pretoria eher eine Kulturstadt (State Theater Complex).

28. Mai 2009

Ghana

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1939 brach in Europa der Zweite Weltkrieg aus und auch Ghana musste zur Kriegsführung beitragen. Die Briten bauten Garnisonen, stationierten Truppen und rekrutierten 65.000 Ghanaer für die Schlachtfelder in Südostasien und Europa. Zusätzlich sammelten sie über 360.000 Pfund Sterling für ihren Kriegsfond.
Mangan und Bauxit wurden für die Rüstungsindustrie gebraucht, Gold verlor jedoch an Bedeutung und damit auch der Minensektor in Ghana überhaupt. Die Kakaoproduzenten erhielten, verglichen mit dem Weltmarktpreis, recht wenig für ihr Produkt und immer wieder wurde Kakao mangels Transportkapazität verbrannt.

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