Sehenswert in der norwegischen Hauptstadt Oslo sind das Wikingerschiffs-, Fram- und Kon-Tiki-Museum, das Schloss Akershus sowie das Königliche Schloss.
Die erste Siedlung am Ende des Oslofjords stammt aus dem 8. Jahrhundert. Dieses Dorf entwickelte sich zur Wikinger-Hauptstadt. Oslo selbst wurde um 1050 von König Harald Hardrade gegründet. Im Jahr 1348 raffte der Schwarze Tod etwa die Hälfte der Bevölkerung dahin.
1624 wurde Oslo von einem Stadtbrand völlig zerstört, den angeblich vier Hexen gelegt hatten. Der Renaissance-König Christian VI. von Dänemark und Norwegen beschloss, Oslo aus der heutigen Altstadt umzusiedeln und im schutz der Festung Akershus wieder aufzubauen. Nach intensiver Vorbereitung und idealistischer Stadtplanung im Geist der Renaissance wurde eine völlig neue Stadt errichtet, die 1624 Christiana getauft wurde. Nach dem 300-jährigen Jubiläum dieser Stadt wurde 1924 beschlossen, ab 1. Januar 1925 wieder den ursprünglichen Namen Oslo zu verwenden.