Bevor Christoph Kolumbus am 06.09.1492 nach Indien aufbrach, machte er in La Gomera seine letzte Zwischenstation. Es wird gemunkelt das Kolumbus seinen Aufenthalt hier hinauszögerte, da er in Beatriz de Bobadilla verliebt gewesen sein soll. Das ist aber nur ein Gerücht. Fakt ist aber, dass sie Kolumbus bei einem seiner Schiffe finanziell unter die Arme gegriffen hat.
Um Aufständen auf La Gomera vorzubeugen, wurden die Einheimischen als Sklaven umgesiedelt oder auf das Festland verkauft. Einige Einheimische haben sich aber mit den Eroberern arrangiert und haben dessen Kultur sowie die spanische Sprache übernommen. Die Ur-Sprache Guanche findet man heute nur noch sehr selten auf Gomera. Rechtlich gleichgestellt wurden die Einheimischen 1914 mit den Spaniern. Ein Feudalsystem hat sich etabliert. Zu den wichtigsten Exportartikeln im 16. Jahrhundert gehörten Wein und Zuckerrohr. Die Insel wurde 1837 der spanischen Krone unterstellt. Auf grundherrschaftlichen Plantagen blieben viele schlecht bezahlte Pächter beziehungsweise Tagelöhner. Die Kanaren wurden 1852 zur Freihandelszone erklärt.
23. Dezember 2009
historische Informationen zu La Gomera (Kanaren)
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