Die Unabhängigkeit war geprägt von diversen politischen und ethnischen Aufständen. 1962 übernahm das Militär die Macht und steuerte einen Kurs eigener Prägung an. Erst 1974 erhielt das Land wieder eine Verfassung. Seit 1988 regiert das State Law und Order Restoration Council (SLOCR) als sogenannte Interimsregierung und fungiert als oberstes Machtgremium.
Per Gesetz wurde 1988/89 der Name des Landes von Burma in Myanmar geändert. Im gleichen Zuge wurde Rangun in Yangon geändert.
Grund dafür war, dass der Name Burma impliziert, die Bewohner seien ausschliesslich Burmesen. Burmesen sind aber nur eine der zahlreichen ethnischen Gruppen. Die vier Hauptgruppen in der Bevölkerung sind Mon-Khmer, die tibeto-burmesischen Volksstämme, die Thai-Chinesen und die Karen.